Marisa Merz

Geometrie sconnesse palpiti geometrici

21.09.201912.01.2020

Die Collezione Giancarlo und Danna Olgiati eröffnet die Herbstsaison mit einer grossen Einzelausstellung von Marisa Merz. Als einzige weibliche Vertreterin der Gruppe der Arte Povera zählt sie zu den wichtigsten Protagonisten der italienischen Kunstszene der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung "Marisa Merz. Geometrie sconnesse palpiti geometrici" (Marisa Merz. Freie Geometrien geometrische Impulse), kuratiert von Beatrice Merz und entwickelt in Zusammenarbeit mit der Fondazione Merz, zeigt eine Auswahl wegweisender Werke der Künstlerin und stellt ihre lebenslange Beschäftigung mit der Thematik des Gesichts oder der Figur ins Zentrum.

Die Ausstellung
Das Ausstellungsprojekt vereint 45 Werke und ist Teil einer Reihe von Präsentationen der Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Collezione Giancarlo und Danna Olgiati. Dabei wird der gesamte Schaffensbogen von Marisa Merz aufgespannt, von der Zeichnung auf verschiedenen Trägern bis zur Skulptur aus ungebranntem Ton, von den Geflechten aus Kupferdraht und Nylon zu in Wachs transformierten Objekten. So wird versucht, die unterschiedlichen Ausdrucksformen der Künstlerin zu zeigen und die zentrale Auseinandersetzung in ihrem Schaffen, die Recherchen zum Gesicht oder zur menschlichen Figur, zu beleuchten

Der Katalog
Die Ausstellung wird von einem zweisprachigen Katalog in Italienisch und Englisch begleitet mit Beiträgen von Beatrice Merz, Präsidentin der Fondazione Merz, und von den Kunsthistorikern Ester Coen und Douglas Fogle. Die Publikation enthält Farbaufnahmen aller ausgestellten Werke und Fotografien der Ausstellung. Mousse Publishing, Mailand.

Die Sammlung
Parallel zur Sonderausstellung zeigt die Collezione Giancarlo und Danna Olgiati wie jedes Jahr eine Reihe noch nie gezeigter Werke aus ihrem Fundus. Zentrum der Präsentation ist ein ganzer Saal, der den wichtigsten Vertretern der Arte Povera gewidmet ist. Die hier versammelten Werke unterstreichen die Bedeutung des kulturellen Kontexts, in dem Marisa Merz sich zu Beginn ihrer Karriere als Künstlerin bewegt hat.

Weitere Informationen: http://www.collezioneolgiati.ch/

Kuratiert von Beatrice Merz

Projekt entwickelt in Zusammenarbeit mit Fondazione Merz

Pressekonferenz
Freitag, 20. September 2019
11 Uhr

Vernissage
Samstag, 21. September 2019
18 Uhr

  • Collezione Giancarlo e Danna Olgiati

  • Riva Caccia 1, 6900 Lugano