Beni Bischof

Intensity Intensifies

05.12.202010.01.2021

Beni Bischof, Videostill

Das von Beni Bischof erschaffene Bilduniversum gewinnt Gestalt vor dem Hintergrund der Banalität des Alltäglichen, die der Künstler in eine unmittelbare Bildsprache überträgt, wobei er einer an die Werbung angelehnten medialen Strategie folgt. Durch Wortspiele, Ironie und Symbole konfrontiert Bischof den Betrachter mit paradoxen Werken, die aus spontanen Gedanken zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen entstanden sind und auf bizarre und komische Weise präsentiert werden.

Die hier gezeigten Videos sind Kompositionen von Bildern aus der Modewelt, aus billigen Zeitschriften und Klatschblättern, aus Werbeanzeigen, aber auch aus der Filmindustrie, aus dem Fernsehen und vor allem dem Internet als einer unerschöpflichen Quelle für Text- und Bildzitate. Anlässlich der Ausstellung im MASI hat der Künstler ausserdem das neue Video Intensity Intensifies geschaffen, in dem er eine Reihe von jüngst in den Sozialen Medien verbreiteten GIFs verarbeitet hat.

  • MASI LAC

  • Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
  • Di / Mi / Fr 10–17 Uhr
    Do 10–20 Uhr
    Sa / So / Feiertage 10–18 Uhr
    Montag geschlossen
  • Erwachsene: CHF 15.–/Reduziert: CHF 12.–
    Detail

Biografie

Die Werke des Schweizer Künstlers Beni Bischof, Jahrgang 1976, wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und vielfach prämiert. Zu den Auszeichnungen und Ausstellungen gehören unter anderem der unlängst vergebene Jurypreis der Skulpturen-Biennale Weiertal in Winterthur (2019); der Manor Kunstpreis St. Gallen (2015); die Einzelausstellung im Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (2016); die Gruppenausstellungen: im MUDAC, Lausanne (2018); im Museum of Contemporary Art Detroit, USA (2018); im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin (2016); sowie im Swiss Institut, New York (2016). Zu Beni Bischofs Schaffen gehören neben der im Selbstverlag erscheinenden Kunstzeitschrift Lasermagazin (seit 2005) auch die Künstlerbücher Psychobuch von 2014 und Bambi von 2017.