Marta Margnetti

e improvvisamente scossa da una forza

Manor Kunstpreis Tessin 2020

28.11.202014.02.2021

www.manor.ch/de/kunstpreis

Marta Margnetti, Foto Studio, 2020, Radierung auf Eisenplatten © Yimei Zhang

Der 1982 von Philippe Nordmann ins Leben gerufene Manor Kunstpreis ist einer der angesehensten und wichtigsten Förderpreise zeitgenössischen Kunstschaffens in der Schweiz. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus vergeben und richtet sich an junge talentierte Künstlerinnen und Künstler, die das vierzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben und im Bereich der Bildenden Künste tätig sind. Marta Margnetti (1989), eine Tessiner Künstlerin, deren Arbeit sich zwischen angewandter Kunst, Design und Handwerk bewegt, ist die Gewinnerin des Manor Kunstpreises Tessin 2020.

In ihrem Gestaltungsprozess nutzt Margnetti Aneignung, Bildhauerei, Drucktechniken und Performance. Ihre Arbeiten weisen oft eine vielgestaltige Beziehung zur umgebenden Architektur auf und treten mit dieser in Dialog. Ihre Werke zeichnen sich durch eine modulare, mit dem Minimalismus verwandte Formensprache aus, deren geometrische Perfektion in ein Spannungsfeld zu den manuellen Eingriffen der Künstlerin tritt, die von den Betrachtenden als kleine, willkürliche Fehler wahrgenommen werden.

  • MASI Palazzo Reali

  • via Canova 10, 6900 Lugano
  • Di-Mi-Fr: 10 – 17 Uhr
    Do: 10 – 20 Uhr
    Sa-So-Feiertage: 10 – 18 Uhr
    Montag geschlossen
  • Erwachsene: SFr. 8.-/Reduziert: SFr. 6.-
    Detail

Biografie

Marta Margnetti (1989), geboren in Mendrisio, lebt und arbeitet in Lugano. Sie hat einen Bachelor in Visuellen Künsten an der Haute école d’art et de design (HEAD) in Genf und einen Master in Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste (HKB) in Bern erlangt. 2013 bis 2018 war sie Mitbegründerin des Kunstraums Sonnenstube in Lugano. Seit 2018 ist sie aktives Mitglied des Kollektivs Morel Lugano. 2017 erhielt Margnetti den Kiefer Hablitzel Award. Margnetti nahm an bedeutenden Gruppenausstellungen teil, darunter Beehave, Kunsthaus Baselland, Basel, 2018; CARAVAN, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2018; New Swiss Performance Now, Kunsthalle, Basel, 2018; < 30. XIII Giovane arte svizzera, Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano, 2017; Prize Kiefer Hablitzel, Swiss Art Awards, Basel, 2017; Affaire, Centre Pasquart, Biel, 2016; Che c’è di nuovo, Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano, 2016. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter die Collezione del Canton Ticino, die Julius Bär Art Collection, die Sammlung des Museo di Mendrisio und die Sammlung des Aargauer Kunsthauses.