Ab dem 16. Juli 2026 präsentiert der Standort LAC des MASI Lugano Diatom von John M Armleder. Das monumentale Werk, das der Schweizer Künstler dem Museum geschenkt hat, besteht aus zwei Elementen: Ein Teil wird im Foyer des ersten Stocks installiert, ein weiterer erstreckt sich über eine gesamte Wand des Bistrot- und Restaurantbereichs und verwandelt die Räume in Umgebungen von starker visueller und wahrnehmungsbezogener Wirkung.

Diatom entstand 2005 und wurde bisher nur selten in bedeutenden Institutionen öffentlich gezeigt, darunter 2006 im MAMCO in Genf und 2010 in der Lokremise in St. Gallen. Als grosse Wandinstallation aus modularen Elementen aus spiegelndem Plexiglas konzipiert, entfaltet sich das Werk als reflektierende Oberfläche im Dialog mit der Architektur und mit den Menschen, die sich durch den Raum bewegen. Licht, Farben, Bewegungen und Präsenzen vervielfachen und verwandeln sich auf seiner changierenden Oberfläche und machen die Besucherinnen und Besucher zu einem integralen Bestandteil des Werks.


Zur Begrüssung dieser neuen Präsenz widmet das MASI Diatom am Donnerstag, 16. Juli, von 18:00 bis 20:30 Uhr einen besonderen, öffentlich zugänglichen Abend mit offeriertem Welcome Drink und einer Präsentation des Werks durch die Direktorin des MASI, Letizia Ragaglia, in Anwesenheit von Studio Gest – Carefully Crafted Investment and Real Estate, dessen Unterstützung die Installation des Werks ermöglicht hat.

Im Anschluss wird der Abend im Aussenbereich der Bar fortgesetzt: eine Gelegenheit, sich im Herzen des Luganeser Sommers im MASI zu begegnen, während das LongLake Festival die Stadt belebt. Zu diesem Anlass bietet Luini 6 eine besondere Happy-Hour-Formel für den Abend an.

Donnerstag, 16. Juli 2026, 18:00–20:30 Uhr
MASI Lugano, Standort LAC / Luini 6
Offerierter Welcome Drink, Präsentation des Werks und besondere Aperitif-Formel für den Abend

John M Armleder (Genf, 1948) zählt zu den massgeblichen Protagonisten der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. Seine Praxis, die sich zwischen Malerei, Skulptur, Installation und Performance entfaltet, hinterfragt die traditionellen Hierarchien künstlerischer Ausdrucksformen und verbindet Bezüge zur Kunstgeschichte, zum Design und zur zeitgenössischen visuellen Kultur. Seine Werke wurden in bedeutenden internationalen Museumsinstitutionen gezeigt, darunter das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris und das Stedelijk Museum Amsterdam.