Nach der Natur Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert

27.0303.07.2022

Adolphe Braun, Die Pissevache (Wallis), um 1865 © Thomas Walther Collection

Nach­dem die Fo­to­gra­fie 1839 in Paris als fran­zö­si­sche Er­fin­dung pro­kla­miert wor­den war, er­ober­te das neue Me­di­um in kür­zes­ter Zeit ganz Eu­ro­pa. Der Wett­lauf um tech­ni­sche Ver­bes­se­run­gen ging zwar von den kul­tu­rel­len Zen­tren aus, doch bald wur­den die schwe­ren Ka­me­ras auch in die Dör­fer und aufs Land, in ab­ge­le­ge­ne Täler und auf die Berge ge­tra­gen, wo die Fo­to­gra­fen mit ihren Auf­nah­men «nach der Natur» Auf­se­hen er­reg­ten. Wie war es mög­lich, dass sich die Fo­to­gra­fie so ra­sant ver­brei­te­te? Wer waren die Schwei­zer Pio­nie­re, die sich immer neue An­wen­dun­gen aus­dach­ten, vom re­prä­sen­ta­ti­ven Por­trät bis zum Fahn­dungs­bild, von der Na­tur- und Land­schafts­stu­die bis zur Dar­stel­lung von In­dus­trie und Tech­nik, von der wis­sen­schaft­li­chen Ver­grös­se­rung bis zur Do­ku­men­ta­ti­on von Er­eig­nis­sen?


Die erste Über­sichts­dar­stel­lung über die ers­ten 50 Jahre des neuen Me­di­ums führt ex­qui­si­te Werke aus zahl­rei­chen öf­fent­li­chen und pri­va­ten Samm­lun­gen zu­sam­men, um die fol­gen­rei­che Er­fin­dung in ihrer künst­le­ri­schen, ge­sell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Be­deu­tung zu er­fas­sen.


Eine Ko­pro­duk­ti­on zwi­schen Fo­to­stif­tung Schweiz (Win­ter­thur), MASI Lu­ga­no und Musée de l’Ely­sée (Lau­sanne).

  • MASI LAC

  • Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
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